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Was ist BARF bzw. BARFen?

Die Grundidee der BARF-Verfütterung – oder kurz: des BARFens - ist, Tiere artgerecht zu ernähren. Das Kunstwort BARF ist ein Akronym. Es wurde erstmals von der Amerikanerin Debbie Tripp benutzt und bedeutete Bones And Raw Foods (Knochen und rohes Futter). Später wurde dem Akronym noch die Bedeutung „Biologically Appropriate Raw Foods“ (biologisch geeignetes rohes Futter) gegeben. Swanie Simon prägte in Deutschland den Begriff „Biologisch Artgerechtes Rohes Futter“.

Hunde und Katzen sind vom Aufbau des Gebisses und des Verdauungstraktes Karnivore (Fleischfresser). Diese ernähren sich in der freien Natur nicht nur vom Fleisch ihrer Beutetiere, sondern fressen auch deren Mageninhalt sowie deren Kot. Außerdem nehmen sie Beeren, Kräuter und Gräser zu sich. Getreide, Hauptbestandteil vieler Fertigfutter, wird von ihnen hingegen in der Natur kaum gefressen. Dies kann zu Durchfall, Fehlgärung und Parasiten führen.

BARF-Futter enthält dementsprechend rohes Fleisch, Knochen, rohes Gemüse und Obst.

Beim Fleisch kommen alle Fleischsorten außer Schweinefleisch in Frage, da dieses den Aujetzky-Virus enthalten kann. Dieser ist für den Menschen ungefährlich, kann für Hunde jedoch tödlich sein. Reife Früchte können fast alle verfüttert werden. Meiden sollte man Holunderbeeren, Physalis, Karambole, Weintrauben und Quitten, da diese für Hunde schädliche Substanzen enthalten. Auch das meiste Gemüse kann bedenkenlos verfüttert werden. Zwiebeln, Bohnen, Auberginen, rohe Kartoffeln, Paprika, Tomaten und Avocados sollten jedoch nicht als Futter verwendet werden. Kohlsorten wirken blähend und sollten daher ebenfalls nicht auf dem Speiseplan stehen. Gleiches gilt für Hülsenfrüchte wie Erbsen, Linsen und Bohnen. Auch Zwiebeln sollten nicht im Napf landen. Knochen sollten ausschließlich roh verfüttert werden. Besonders eignen sich weniger harte Knochen von jüngeren Schlachttieren.

Wichtig ist auch eine abwechslungsreiche Ernährung, damit keine Mangelerscheinungen auftreten. Hier kann genau wir bei uns Menschen verfahren werden: Wir achten nicht jeden Tag genau auf eine ausgewogene Ernährung, über einen längeren Zeitraum (Woche oder Monate) sollte sie aber möglichst abwechslungsreich sein. Das gilt auch für den Vierbeiner. Für den genauen Futterplan holt man sich am besten Rat von Experten. Man kann ihn meist mit Hundeschulen, Hundetrainern, Tierärzten oder Tierheilpraktikern absprechen.

Das Futter sollte frisch und unbehandelt sein und möglichst wenig chemische Zusätze enthalten. Fertigfutter enthält häufig Konservierungsstoffe oder andere künstliche Zusätze. Daher bieten sich für BARF-Nahrung vor allem Bio-Produkte an, da diese weniger künstliche Zusatzstoffe enthalten.

Die Inhaltsstoffe von Tierfutter - tierische Nebenerzeugnisse, Tiermehl, etc. - werden häufig nicht klar deklariert. Ein weiterer Grund dafür, dass Tierhalter sich entscheiden, ihren Hund oder ihre Katze mit BARF zu ernähren, liegt auch in dem Wunsch zu wissen, was der Vierbeiner genau in seinen Napf bekommt.

Viele Tierhalter berichten davon, dass sich Krankheiten ihrer Tiere wie z. B. Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten und Allergien deutlich verbessert haben, nachdem sie auf BARF-Futter umgestellt hatten. Es wird auch von vermindertem Körper- und Mundgeruch und einer allgemeinen Verbesserung des Gesundheitszustands berichtet. Wissenschaftliche Studien zur Ernährung von Haustieren mit BARF sind jedoch bislang Mangelware.

Neben den beschriebenen Vorteilen bringt das BARFen aber auch Risiken mit sich. Vor allem können durch rohes Fleisch Parasiten übertragen werden. Daher sollte es immer gut gekühlt aufbewahrt werden. Zudem ist die Umstellung auf die Roh-Fütterung mit gewissem Aufwand verbunden.

Dennoch: Für alle, denen das Wohl ihres Haustiers am Herzen liegt, stellt das BARFen eine zumindest in Erwägung zu ziehende Alternative dar.


Quelle:
biobay.de – Portal für Umweltschutz, Lifestyle, Fairness und LebensqualitätPortal für Umweltschutz, Lifestyle, Fairness und Lebensqualität
Stand: 21.07.2009
 
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